Wer die Tore nicht schiesst

Unser Frauenteam verliert zuhause gegen Wipkingen mit 0:3.

Sonne, gute Stimmung und ein spannendes Spiel auf hohem Niveau – der gestrige Herbstsonntag lieferte die perfekten Voraussetzungen für einen Fussballnachmittag wie aus dem Bilderbuch. 

Wir starteten konzentriert und ebenbürtig in die Partie gegen die Tabellenzweiten, und schon bald war klar, dass das ein Spiel werden wird, bei welchem wir durchaus mithalten können. Vor allem im Mittelfeld liess uns der SC Wipkingen genügend Platz, um unser Spiel zu spielen. Trotzdem gelang es uns leider nicht, gefährliche Torchancen zu erspielen und – falls es doch mal eine gab – diese zu verwerten. 

In dieser Hinsicht können wir noch einiges von unseren Gegnerinnen lernen. Der Zug aufs Tor und die letzte Konsequenz war das, was das Spiel schlussendlich entschieden hat. Wir können jedoch stolz auf unsere Leistung sein! Der Teamgeist, den man einmal mehr auch als Zuschauer*in gespürt hat, ist einfach einzigartig. Dies wurde auch nochmals mit einem gemeinsamen Pizzaessen auf dem Bullingerplatz bestätigt. 

Wir danken dem SC Wipkingen für den tollen Match, Laura für die schönen Fotos und vor allem unseren zahlreichen Zuschauer*innen, die für super Stimmung gesorgt haben. 

Loredana Baratti

Matchtelegramm

Hart erkämpfter Punkt in Wädenswil

Das Frauenteam spielt 0:0 gegen Wädenswil und holt sich einen Auswärtspunkt. 

Im fünften Spiel der Saison konnte der FC Wiedikon zu Beginn der 1. Halbzeit mit mehreren Torchancen überzeugen. Danach war es ein ausgeglichenes Kopf-an-Kopf-Rennen. Ende der zweiten Halbzeit dominierte der FC Wädenswil. Davon liessen sich unsere Frauen nicht unterkriegen. Sie kämpften bis zum Schluss um jeden Ball. Erneut beeindruckten die Wiedikerinnen mit ihrem unschlagbaren Teamgeist und ihrer positiven Mentalität!

Leider verletzte sich Loredana Baratti Knie. Wir wünschen ihr von Herzen gute Besserung.

Zelda Bernardi

Matchtelegramm

Veröffentlicht unter Frauen

Gut gekämpft!

Beim vierten Saisonspiel empfingen unsere Frauen Küsnacht zu Hause auf dem Heuried. Von Anfang an machte Küsnacht Druck und dominierte das Spiel klar. Die Wiediker Frauen liessen sich aber von den überlegenen Gästen nicht einschüchtern und nicht aus der Ruhe bringen: Sie kämpften mutig und zeigten gute Spielzüge. Trotzdem endete das Spiel mit 6:0 für die Gäste.

Trotz der Unterlegenheit haben die Wiediker Frauen einmal mehr gezeigt, dass sie mit Teamgeist, Zusammenhalt und Freude am Fussballspielen auch eine klare Niederlage gut wegstecken können. Genau das macht unsere Frauschaft aus!

Marina Corina

Matchtelegramm

Erster Sieg in der 3. Liga

Und was für einer! Unsere Frauen haben gegen Wallisellen souverän gekämpft und sich verdient den Sieg geholt. Trotz der Hitze war es es ein tolles, intensives Spiel voller Freude, Spass und Teamgeist.

Das Resultat lautete am Ende 5 zu 3 für Wiedikon. Herzliche Gratulation und weiter so!

Marina Corina

Matchtelegramm

Foto: Laura Rivas Kaufmann

Niederlage im ersten 3.-Ligaspiel

Die Wiediker Frauen starten mit einer 1:4-Niederlage in ihre erste Saison in der 3. Liga.
Es ging mit viel Motivation auf den Platz. Das Spiel startete hektisch und schon in der 8. Minuten landete der Ball im Netz, leider aber in dem der Wiedikerinnen.
In der 15. Minute konnten sie zwar mit einem herrlichen Weitschuss ausgleichen. Doch die Gegnerinnen aus Hausen trafen noch vor der Pause zwei weitere Male ins Tor.

In der Zweiten Halbzeit standen die Wiedikerinnen besser, konnten aber im Gegensatz zu ihren Gegnerinnen keinen Abschluss finden. Schlussendlich gingen sie mit einer 1:4-Niederlage vom Platz. Punkte konnten unsere Frauen also keine holen. Aber sie nehmen die Erfahrungen des ersten 3.-Ligaspiels mit, und sie spielen amnächsten Sonntag wieder auf dem Heuried.

Anna Dettwiler

Frauenteam vor 3.-Liga-Premiere

Am Sonntag steigt mit dem Spiel des Damen-Teams gegen Hausen a. Albis (13:30 Uhr, Heuried), die zweite Premiere: Erstmals spielt eine Damen-Mannschaft in der 3. Liga der Damen – da wird als ohne zu übertreiben Geschichte geschrieben. Doch der Blick geht vorwärts in die Zukunft.

Aufstieg geschafft.

Mit dem Aufstieg betritt das Team, das nach wie vor auf dem Fundament der Ur-Formation vor zwei Jahren fusst, Neuland. Das Niveau wird höher sein, die Qualität der Gegnerinnen wird eine andere sein. Das heisst: Die Ansprüche an Wiedikon wachsen. Wie stellt sich das Team dazu auf?

Luisa Gfeller: „Wir haben nicht alles über den Haufen geworfen und bleiben uns treu. Unsere Struktur mit der flachen Teamhierarchie und der breiten Mitsprache behalten wir bei. An den Spielen werden wir aber künftig eine Non-Playing-Coach aus unseren Reihen haben. Wir möchten so allen Spielenden mehr Fokus aufs Spiel ermöglichen“.

Bisher spielte das Team jeweils ohne eine eigentliche Trainerin. Das Spiel wurde in der Pause im Kollektiv besprochen, ebenso die Entscheidungen dazu gefällt, inkl. den Auswechslungen. Gleich geblieben ist auch die Trainingskadenz: Es bleibt bei den zwei Trainings unter der Woche. Neu gibt es allerdings nun zwei verschiedene Trainings: Am Montag eines ausschliesslich für die lizenzierten Spielerinnen, um so gezielter auf die Spiele trainieren zu können. Und am Donnerstag ein zweites Training, das nicht zuletzt für Neueinsteigerinnen Raum bietet.

Was die Zielsetzung betrifft, drückt es Meret Böni im Namen des Teams mit Weitblick aus: „Wir wollen uns als Team weiter entwickeln, Spiel für Spiel. Und dann schauen wir, wie sich dies auf die Punkte und die Rangliste auswirkt. Wir sind sehr guter Dinge und freuen auf das Eröffnungs-Spiel!“

Oli Kraaz

Erfolgreicher Saisonabschluss unseres Frauenteams

Mit eine 4:0-Auswärtssieg gegen Blue Stars hat sich unser Frauenteam den 2. Tabellenplatz gesichert. Die FCW-Frauen liessen auf dem Hardhof nichts anbrennen und führten bereits nach 13 Minuten mit 3:0.

Der Aufstieg in die 3. Liga war schon vor dem letzten Saisonspiel Tatsache. Das könnte die Feierlaune aber in keiner Weise trüben. Nochmals herzliche Gratulation zum Aufstieg!

Bilder: Laura Kaufmann

Matchtelegramm

Veröffentlicht unter Frauen

Doppelaufstieg vertagt

„Wiedikon hoch zwei“ – das war die Affiche für den 20. Juni auf dem Sportplatz Heuried. Das Damen-Team und das 1. Team der Herren trugen hintereinander an. Am Ende feierten vorerst nur das Herren-Team.

Strahlender Sonnenschein, Peters Grill mit Würsten und Hamburgern brutzelnd auf Volltouren, zahlreiche Zuschauer: alles war angerichtet für das totale Aufstiegsfest. Vor einer Woche machte die Mannschaft um die Dino Sabato bereits den Sack zu. Nach dem Cup-Spiel vom Donnerstag gegen den 2. Ligisten Unterstrass stand gegen Benfica bereits das dritte Spiel innert acht Tagen an.

Nach gut einer Stunde lag die Heimtruppe 0:2 hinten und es sah wenig nach einem festlichen Ausklang der Aufstiegswoche aus. Doch mit das 1:2 durch Fabian Schmidts wirkt wie eine 1-Liter-Dose Energy Drink: Obwohl die Partie bereits sehr intensiv auf beiden Seiten geführt wurde, legte das Heimteam einen Zacken zu und doppelte zum Ausgleich in der 83. Minute durch Marc Lüthi nach. Nur war die Hölle los – und wie in einem Hollywood-Streifen war es in der 90. Minute ausgerechnet Joel Jenni, der mit einem Traumkopfball ins Lattenkreuz das vielumjubelte Siegestor erzielte. „Ausgerechnet“ Assistenzetrainer Joel, weil es es wohl seine letzte Partie für die 1. Mannschaft war, wie man nach Spielschluss erfuhr.  Er wird sich fortan der 2. Mannschaft anschliessen, die ebenfalls noch Chancen auf den Aufstieg in die 3. Liga hat.

Nach dem Schlusspfiff brachen alle Dämme. Endlich konnte mit dem Fans mit den obligaten „Campeones“-Gesängen, Champagner-Duschen und „We are the Champions“-Gesängen die Rückkehr in die 2. Liga gefeiert werden.

Matchtelegramm

Aufstieg des Frauenteams vertagt

Alles war angerichtet für die 2. Aufstiegsfeier. Die Damen hatten es mit einem Sieg gegen Unterstrass in den Füssen, die unglaubliche Erfolgsstory des Teams zu krönen. Vor gut zwei Jahren gegründet, erarbeitete sich das Team um Gründerin Meret Böni innert Kürze mit grossem Einsatz eine starke Spielkultur. Mit dem Durchmarsch in die 3. Liga nach dem ersten Aufstieg in die Stärkeklasse wäre dies das Tüpfelchen auf dem i gewesen.

Wer bei Anpfiff um 12:45 Uhr am Spielfeldrand stand musste sich fragen: Wie um Gottes Willen kann man bei diesen Temperaturen noch Fussball spielen? Die Hitze flimmerte über dem Kunstrasen. Es sollte ein Knochenjob werden.

Die Damen mussten auf drei Stammspielerinnen verzichten, die aus privaten und beruflichen Gründen passen mussten. Das spürte man, obwohl das Kollektiv alles ausputzte, was sich an Lücken auftat. Unterstrass spielte aber gnadenlos und nutze jede Unaufachtsamkeit aus. Nach 15 Min. das 0:1, bei der Hitze ein grosser Vorteil. 0:3 stand es zur Pause, nach 60. Minuten 0:4. Immerhin: Im Gegensatz zum Trauerspiel der Schweiz gegen Italien steckte Wiedikon nie auf, zeigte Charakter und kam in der 75. Minute noch zum 1:4 per Elfmeter, den Meret Bürgi eiskalt verwertete. Und lauthals von den Zuschauern bejubelt wurde.

Mit dem 2. Aufstieg an einem Tag wurde so nichts. Mit einem Sieg im letzten Spiel kann die Promotion doch noch realisiert werden. Dann würde das „Wiediker Sommermärchen“ mit einem Doppelaufstieg doch noch realisiert werden.

Matchtelegramm

Bericht: Oliver Kraaz; Bilder: Urs Neuenschwandere