Aktive: Weiterhin kein Spielbetrieb

Unsere Teams in der 3. und 4. Liga sowie die Senioren-Mannschaften müssen weiter warten, bis sie wieder spielen können.
Der Schweizerische Fussballverband hat Folgendes entschieden.

Mit Lockerungen

Falls die bundesrätlichen Corona-Massnahmen bis am 31. Mai 2021 dahingehend gelockert werden, dass auch in der 3. und 4. Liga und bei den Senioren normal (d. h. mit Körperkontakt und ohne Maske) trainiert und gespielt werden kann, wird die Saison nach einer kurzen Vorbereitungszeit wieder aufgenommen.

Sie dauert in diesem Fall bis längstens am 4. Juli 2021. Ziel im Falle der Wiederaufnahme ist es, mindestens die Hälfte der regulären Runden (allenfalls in einem verkürzten oder angepassten Format) zu absolvieren, sodass die Saison gewertet werden kann.

Ohne Lockerungen

Erfolgt bis am 31. Mai 2021 keine Lockerung der Corona-Massnahmen, wird die Saison abgebrochen: Sie wird nicht gewertet (keine Auf- und Absteiger), da über all diese Kategorien/Ligen gerechnet insgesamt noch nicht die Hälfte der regulären Runden vollständig gespielt wurde.

3 Aufsteiger, 1 Absteiger

Der Fussballverband Region Zürich hat nach einer Umfrage bei den Vereinen beschlossen, die Halbjahresmeisterschaften nicht wieder aufzunehmen. Das betrifft bei uns die Frauenmannschaft, die Senioren 50+ und die Junioren.

Gewertet werden die Ranglisten beim Unterbruch der Halbjahres-Meisterschaften (Punktequotient). Daraus ergeben sich folgende Entscheidungen für diese Teams:

  • Frauenteam steigt in die 1. Stärkeklasse der 4. Liga auf
  • Junioren A steigen in die Promotionsklasse auf
  • Junioren B steigen in die Promotionsklasse ab
  • Junioren C1 steigen in die Junior League auf
  • Senioren 50+ bleiben in der 2. Stärkeklasse

Wir gratulieren den drei Teams zum Aufstieg und hoffen, dass unsere B-Junioren nächstes Jahr den Wiederaufstieg schaffen.

Gemäss Einschätzung des Bundesamtes für Gesundheit ist eine Lockerung der Einschränkungen für den Amateurfussball nicht vor dem 1. April 2021 zu erwarten. Wir werden sehen.

Punktgewinn in letzter Minute

Die FCW-Frauen verpassen zwar den Sprung an die Tabellenspitze. Sie holen sich aber dank einem Tor in der letzten Minute auf dem Heuried einen Punkt gegen Knonau-Mettmenstetten.

Martina Röthlisberger versenkt einen direkten Freistoss zum 2:2-Endstand.

FCW-Frauen im FCZ-Museum

50 Jahre Frauenfussball in der Schweiz: Diesem Jubiläum widmet das FCZ-Museum eine Sonderausstellung. Dafür wurden auch die Frauen des FC Wiedikon interviewt. Die Ausstellung ist bis mindestens Ende 2020 zu sehen.

Bild: FCZ

Als erster Frauenfussballverein in der Schweiz fand sich 1968 der Frauenfussballclub Zürich zusammen. Rund zwei Jahre später wurde erstmals eine eigene Liga gegründet und eine Meisterinnenschaft ausgetragen.

Eine der Gründerinnen des ersten Frauenteams beim FC Wiedikon, Meret Böhni, und Mitorganisatorin, Olga Haller, gaben dem FCZ Museum Auskunft über die heutigen Bedingungen für Frauen im Fussball sowie die Rolle des Fussballs in der Gleichberechtigung zwischen Geschlechtern. Neben diesem Videointerview sind auch Schilder und Bälle ausgestellt, mit denen das Team im vergangenen Jahr am Frauenstreik auf die Anliegen und Forderungen von Frauen im Fussball aufmerksam gemacht hat.

Die Ausstellung zieht ausserdem Vergleiche zur Situation im Ausland, würdigt die Erfolge der FCZ Frauen und zeigt historische und aktuelle Bilder, welche wichtige Momente in der Geschichte des Frauenfussballs festhalten.

Weitere Informationen zur Sonderausstellung

Die Ausstellung, der DFC Heuried und die FCW-Damen waren auch in der Tagesschau zu sehen.

Stopp Homophobie im Sport

Die Arbeitsgemeinschaft Schweizerischer Sportämter und Swiss Olympic haben eine gemeinsame Kampagne ins Leben gerufen: Ziel es ist, Ignoranz, Sexismus und Homophobie im Sport aktiv zu bekämpfen. Damit soll ein neues Bewusstsein geweckt und ganz allgemein Respekt und Toleranz gegenüber den Mitmenschen gefördert werden.

Zur Kampagne

Fussball gegen Homophobie

In Zürich fand zum ersten Mal das Turnier «Fussballfans gegen Homophobie» statt: mit 24 Teams aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an. Mit dabei waren auch die Frauen des FC Wiedikon. Die Teams wurden jeweils zu Paaren zusammengemischt. Die Wiediker Frauen bestritten das Turnier mit der «Friedhofstribüne» aus Wien und erreichten den dritten Platz.

Podiumsgespräch im FCZ-Museum

Das Turnier war am Vorabend im FCZ-Museum eröffnet worden. Dazu gehörte auch eine Podiumsdiskussion über Frauenfussball. Dazu eingeladen war Meret Böhni vom FC Wiedikon. Gemeinsam mit Adrienne Krysl, Gründerin des FC Winterthur Frauen, hat sich Meret mit dem Thema auseinandergesetzt.

Das ganze Turnier bleibt unseren Frauen sehr positiv in Erinnerung. Das Motto der Teilzeitfans vom FC Wohlen scheint dafür passend: Es gibt Wichtigeres als Fussball.