Frauenteam vor 3.-Liga-Premiere

Am Sonntag steigt mit dem Spiel des Damen-Teams gegen Hausen a. Albis (13:30 Uhr, Heuried), die zweite Premiere: Erstmals spielt eine Damen-Mannschaft in der 3. Liga der Damen – da wird als ohne zu übertreiben Geschichte geschrieben. Doch der Blick geht vorwärts in die Zukunft.

Aufstieg geschafft.

Mit dem Aufstieg betritt das Team, das nach wie vor auf dem Fundament der Ur-Formation vor zwei Jahren fusst, Neuland. Das Niveau wird höher sein, die Qualität der Gegnerinnen wird eine andere sein. Das heisst: Die Ansprüche an Wiedikon wachsen. Wie stellt sich das Team dazu auf?

Luisa Gfeller: „Wir haben nicht alles über den Haufen geworfen und bleiben uns treu. Unsere Struktur mit der flachen Teamhierarchie und der breiten Mitsprache behalten wir bei. An den Spielen werden wir aber künftig eine Non-Playing-Coach aus unseren Reihen haben. Wir möchten so allen Spielenden mehr Fokus aufs Spiel ermöglichen“.

Bisher spielte das Team jeweils ohne eine eigentliche Trainerin. Das Spiel wurde in der Pause im Kollektiv besprochen, ebenso die Entscheidungen dazu gefällt, inkl. den Auswechslungen. Gleich geblieben ist auch die Trainingskadenz: Es bleibt bei den zwei Trainings unter der Woche. Neu gibt es allerdings nun zwei verschiedene Trainings: Am Montag eines ausschliesslich für die lizenzierten Spielerinnen, um so gezielter auf die Spiele trainieren zu können. Und am Donnerstag ein zweites Training, das nicht zuletzt für Neueinsteigerinnen Raum bietet.

Was die Zielsetzung betrifft, drückt es Meret Böni im Namen des Teams mit Weitblick aus: „Wir wollen uns als Team weiter entwickeln, Spiel für Spiel. Und dann schauen wir, wie sich dies auf die Punkte und die Rangliste auswirkt. Wir sind sehr guter Dinge und freuen auf das Eröffnungs-Spiel!“

Oli Kraaz