Ist eigentlich schon Weihnachten?

Die 1. Mannschaft verliert das letzte Vorrundenspiel auswärts bei Oerlikon/Polizei mit 3:5 – und verteilt dabei verfrühte Weihnachtsgeschenke. 

Der FCW in Geberlaune 

Das Spiel geht los und nach fünf Minuten macht Kessler dort weiter, wo er eine Woche zuvor aufgehört hat: Er schiesst ein Tor! Nicht einfach irgendein Tor, sondern einen Schlenzer aus dem Halbfeld ins hohe Eck, wie „Shaq“ in seinen besten Tagen. „Was der Kessler kann, kann ich auch“, denkt sich drei Minuten später ein Spieler von Oerlikon/Polizei und haut einen Freistoss über die Mauer in die nahe, tiefe Ecke zum Ausgleich. Paukenschläge hüben und drüben! 

In der 12. Minute fangen unsere Jungs an, Geschenke zu verteilen, und es sollten nicht die letzten sein: Ein unnötig verschuldeter Penalty im Strafraum à la Garcia. Leider heisst der gegnerische Schütze nicht Jorginho, denn er trifft! Und das Heimteam geht in Führung. Es macht den Anschein, dass unsere Jungs heute primär in Geberlaune sind, denn blöde Abspielfehler in der Vorwärtsbewegung paaren sich mit Unachtsamkeiten und Pech. Das Heimteam bedankt sich mit dem dritten und vierten Tor. Nach 30 Minuten steht es 4:1 für Oerlikon/Polizei, und wir Wiediker Fans denken erstaunt: „Die Polizisten aus Oerlikon sind ja gar nicht besser? Ist denn schon Weihnachten?“. Für Lüthi sicher nicht, denn er verkürzt in der 32. Minute zum 2:4. Pause.

47. Minute: Der Schiri pfeift Penalty für uns, und Kessler haut ihn zum 3:4 rein. Es ist noch alles möglich in diesem Spiel! Aber offenbar bringen wir die Geberlaune auch in der zweiten Halbzeit nicht ganz weg, Einen zu kurz geratenen Rückpass zum Torhüter nimmt das Heimteam in der 73. Minute dankend zum 5:3-Schlussresultat an. 

Matchtelegramm

Kurzfazit der Vorrunde

Die Jungs um Trainer Sabato können definitiv mithalten in der 2. Liga, und sie hätten durchaus ein paar Punkte mehr sammeln können. Kein gegnerisches Team war übermächtig. Toll gemacht! 

Doch 2. Liga ist nicht 3.Liga! Fehler werden schnell bestraft, Torchancen am Laufmeter gibt es auch nicht. 

Trainer Sabato und die Jungs werden die nötigen Lehren aus der Vorrunde ziehen, gehörig an Kaltblütigkeit und Cleverness zulegen – und Geschenke gibt es in der Rückrunde nur noch für uns Fans!

Wir freuen uns auf die Rückrunde und stehen weiterhin wie eine Eins hinter der Mannschaft!

Roberto de Tommasi