Mit Herz und Wille zu einem unvergesslichen Cup-Abend

Die B-Junioren des FC Wiedikon setzten sich im Cup auswärts beim FC Dübendorf mit 5:3 durch. Damit schafften sie den Einzug ins Viertelfinale.

Manchmal schreibt der Fussball seine eigenen Geschichten – und diese wird beim Youth-League-Team der Wiediker B-Junioren so schnell niemand vergessen.

Eigentlich sollte das Achtelfinale des Cups in Wiedikon stattfinden. Doch ein defektes Flutlicht auf dem Heuried änderte alles: Der Heimvorteil ging verloren, und das Team musste an einem kalten Mittwochabend nach Dübendorf reisen. Was als kleine Enttäuschung begann, sollte sich in eine der grössten Sternstunden der jungen Wiediker verwandeln.

Von Beginn an war Feuer im Spiel. Wiedikon startete mutig, konzentriert und wurde früh belohnt – 0:1-Führung! Jubel auf der Bank, Kampfgeist auf dem Platz. Doch Dübendorf liess sich nicht beeindrucken, kämpfte sich zurück und drehte die Partie noch vor der Pause auf 2:1.

Nach dem Seitenwechsel folgte für die Wiediker der nächste Rückschlag: 3:1 für Dübendorf. Für viele Teams wäre das der Genickbruch gewesen – aber nicht für diese Jungs. Dieses Tor war der Weckruf, den sie brauchten. Plötzlich begann Wiedikon zu pressen, zu kombinieren, sich in jeden Zweikampf zu werfen. Man spürte: Diese Mannschaft glaubte wieder an sich.

Mitte der zweiten Halbzeit fiel der Anschlusstreffer – 3:2! Jetzt war alles möglich. Die Wiediker Fans peitschten ihr Team an, jede Aktion wurde gefeiert, jeder Ballgewinn bejubelt. Und dann kam der Moment, in dem Leidenschaft zu purem Zauber wurde: Der FCW drehte richtig auf und erzielte drei weitere Tore. Was für eine Energieleistung – welch Comeback!

Am Ende stand aus Wiediker Sicht ein sensationelles 5:3 für den FC Wiedikon auf der Anzeigetafel. Die Spieler lagen sich in den Armen, Trainer und Fans feierten ausgelassen den Einzug ins Viertelfinale des Cups. Der Traum lebt weiter – und am 26. März 2026 wartet die nächste Herausforderung. Ein Abend, der zeigt: Mit Herz, Wille und Teamgeist ist alles möglich.

Aydin Irmak