Frauenteam vor 3.-Liga-Premiere

Am Sonntag steigt mit dem Spiel des Damen-Teams gegen Hausen a. Albis (13:30 Uhr, Heuried), die zweite Premiere: Erstmals spielt eine Damen-Mannschaft in der 3. Liga der Damen – da wird als ohne zu übertreiben Geschichte geschrieben. Doch der Blick geht vorwärts in die Zukunft.

Aufstieg geschafft.

Mit dem Aufstieg betritt das Team, das nach wie vor auf dem Fundament der Ur-Formation vor zwei Jahren fusst, Neuland. Das Niveau wird höher sein, die Qualität der Gegnerinnen wird eine andere sein. Das heisst: Die Ansprüche an Wiedikon wachsen. Wie stellt sich das Team dazu auf?

Luisa Gfeller: „Wir haben nicht alles über den Haufen geworfen und bleiben uns treu. Unsere Struktur mit der flachen Teamhierarchie und der breiten Mitsprache behalten wir bei. An den Spielen werden wir aber künftig eine Non-Playing-Coach aus unseren Reihen haben. Wir möchten so allen Spielenden mehr Fokus aufs Spiel ermöglichen“.

Bisher spielte das Team jeweils ohne eine eigentliche Trainerin. Das Spiel wurde in der Pause im Kollektiv besprochen, ebenso die Entscheidungen dazu gefällt, inkl. den Auswechslungen. Gleich geblieben ist auch die Trainingskadenz: Es bleibt bei den zwei Trainings unter der Woche. Neu gibt es allerdings nun zwei verschiedene Trainings: Am Montag eines ausschliesslich für die lizenzierten Spielerinnen, um so gezielter auf die Spiele trainieren zu können. Und am Donnerstag ein zweites Training, das nicht zuletzt für Neueinsteigerinnen Raum bietet.

Was die Zielsetzung betrifft, drückt es Meret Böni im Namen des Teams mit Weitblick aus: „Wir wollen uns als Team weiter entwickeln, Spiel für Spiel. Und dann schauen wir, wie sich dies auf die Punkte und die Rangliste auswirkt. Wir sind sehr guter Dinge und freuen auf das Eröffnungs-Spiel!“

Oli Kraaz

FCW-Frauen im FCZ-Museum

50 Jahre Frauenfussball in der Schweiz: Diesem Jubiläum widmet das FCZ-Museum eine Sonderausstellung. Dafür wurden auch die Frauen des FC Wiedikon interviewt. Die Ausstellung ist bis mindestens Ende 2020 zu sehen.

Bild: FCZ

Als erster Frauenfussballverein in der Schweiz fand sich 1968 der Frauenfussballclub Zürich zusammen. Rund zwei Jahre später wurde erstmals eine eigene Liga gegründet und eine Meisterinnenschaft ausgetragen.

Eine der Gründerinnen des ersten Frauenteams beim FC Wiedikon, Meret Böhni, und Mitorganisatorin, Olga Haller, gaben dem FCZ Museum Auskunft über die heutigen Bedingungen für Frauen im Fussball sowie die Rolle des Fussballs in der Gleichberechtigung zwischen Geschlechtern. Neben diesem Videointerview sind auch Schilder und Bälle ausgestellt, mit denen das Team im vergangenen Jahr am Frauenstreik auf die Anliegen und Forderungen von Frauen im Fussball aufmerksam gemacht hat.

Die Ausstellung zieht ausserdem Vergleiche zur Situation im Ausland, würdigt die Erfolge der FCZ Frauen und zeigt historische und aktuelle Bilder, welche wichtige Momente in der Geschichte des Frauenfussballs festhalten.

Weitere Informationen zur Sonderausstellung

Die Ausstellung, der DFC Heuried und die FCW-Damen waren auch in der Tagesschau zu sehen.

Stopp Homophobie im Sport

Die Arbeitsgemeinschaft Schweizerischer Sportämter und Swiss Olympic haben eine gemeinsame Kampagne ins Leben gerufen: Ziel es ist, Ignoranz, Sexismus und Homophobie im Sport aktiv zu bekämpfen. Damit soll ein neues Bewusstsein geweckt und ganz allgemein Respekt und Toleranz gegenüber den Mitmenschen gefördert werden.

Zur Kampagne

Fussball gegen Homophobie

In Zürich fand zum ersten Mal das Turnier «Fussballfans gegen Homophobie» statt: mit 24 Teams aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an. Mit dabei waren auch die Frauen des FC Wiedikon. Die Teams wurden jeweils zu Paaren zusammengemischt. Die Wiediker Frauen bestritten das Turnier mit der «Friedhofstribüne» aus Wien und erreichten den dritten Platz.

Podiumsgespräch im FCZ-Museum

Das Turnier war am Vorabend im FCZ-Museum eröffnet worden. Dazu gehörte auch eine Podiumsdiskussion über Frauenfussball. Dazu eingeladen war Meret Böhni vom FC Wiedikon. Gemeinsam mit Adrienne Krysl, Gründerin des FC Winterthur Frauen, hat sich Meret mit dem Thema auseinandergesetzt.

Das ganze Turnier bleibt unseren Frauen sehr positiv in Erinnerung. Das Motto der Teilzeitfans vom FC Wohlen scheint dafür passend: Es gibt Wichtigeres als Fussball.

Wintermeisterinnen!

Die FCW-Frauen haben das Spitzenspiel gegen Italia Zurigo gewonnen. Sie haben nach dem 4:3-Auswärtssieg die Tabellenspitze übernommen und sind damit Wintermeisterinnen – mit 24 Punkten aus 11 Spielen und 0 Strafpunkten. Herzliche Gratulation!

DFC Wiedikon sucht Fussballerinnen

Der Frauenfussball liegt im Trend. Jetzt soll es auch in Wiedikon eine Damen-Fussballmannschaft geben. Die Initiantin Meret Böhni sucht Mitspielerinnen, damit der neu gegründete DFC Wiedikon 2018 in der Meisterschaft mitspielen kann.

Meret Böhni hat bereits sieben Spielerinnen zum Mitmachen motiviert. Jetzt sucht sie weitere Mitspielerinnen im Alter zwischen 16 und 30 Jahren. Fussballerische Erfahrungen und Ballgefühl sind von Vorteil, aber nicht Voraussetzung. Interesse am Mannschaftssport Fussball, sozialer Austausch und der Ausgleich zum Alltag stehen gemäss Meret Böhni im Vordergrund: «Wir wollen auf einem guten Niveau solidarisch und fair spielen. Bei unserem Hobby soll kein Siegesdruck herrschen. Die Freude am Fussball ist am wichtigsten.»

Vorbereitung auf die Meisterschaft

Starten will der DFC Wiedikon mit zwei Zusammenkünften pro Woche. Voraussichtlich montags ist ein interner Match im Quartier geplant und am Mittwoch,18.15–19.45 Uhr, das offizielle Training auf dem Heuried; erstmals am 23. August. Mit den regelmässigen Trainings und mit Freundschaftsspielen soll die Basis für die Zukunft gelegt werden. Denn ab der Saison 2018/19 wollen die Damen des DFC Wiedikon in der Meisterschaft mitspielen.

Kontakt

Wer interessiert ist, beim DFC Wiedikon mitzumachen, meldet sich umgehend bei Meret Böhni: fcw-damen@hotmail.com. Anmeldungen sind auch nach dem 23. August möglich.