Wer die Tore nicht macht …

Die 1. Mannschaft verliert zuhause gegen Witikon mit 0:2.

Eine der ältesten Fussballweisheiten sollte sich an diesem Sonntag wieder einmal bewahrheiten. Aber der Reihe nach: Beide Mannschaften starteten engagiert ins Spiel und versuchten das Spieldiktat an sich zu reissen. So entstanden auf beiden Seiten in der der Startphase einige Halbchancen, die ungenutzt blieben. Die erste klare Torchance gehörte dem wirbligen FCW-Angreifer Noah Kadi, der in der 25. Minute nach einer scharfen Hereingabe von Kevin Günter einen Meter vor dem Torhüter an eben diesem scheiterte. Gleich zwei Minuten später bediente Noah Kadi Kevin Günter, der jedoch etwas zu lange zögerte, sodass sein Abschluss noch durch einen gegnerischen Verteidiger geblockt werden konnte. Einige Zeigerumdrehungen später entstand gleich die dritte Grosschance für das Heimteam. Pablo Kessler eroberte bissig denn Ball im Aufbauspiel der Gegner. Seine Intervention wurde direkt zur Vorlage für Noah Kadi, der alleine auf den Torhüter losziehen konnte. Der sonst so treffsichere Stürmer konnte jedoch wiederum nicht reüssieren und schoss neben das Gehäuse. Kurz vor der Pause durfte sich Dylan Kadi nach einem guten Abschluss der Gäste aus rund 16 Metern auch noch mit einer schönen Flugeinlage in Szene setzen.

Wieder kurz nach der Pause

In der 47. Minute wurde es plötzlich hektisch auf dem Heuried. Der Gegner jubelte, das Heimteam stürmte mit ungläubigen Blicken auf den Linienrichter zu. Nach einem Durcheinander im eigenen Strafraum lag der Ball im Tor, der Linienrichter hob die Fahne und wurde später vom Schiedsrichter überstimmt. Das Tor zählte, der VAR meldete sich nicht und so stand es 0:1 für die Gäste aus Witikon. Die junge FCW-Mannschaft zeigte wiederum Charakter und versuchte weiterhin, Druck zu machen und das Spiel zu drehen. Eine gute Freistossposition in der 53. Minute liess die Hoffnungen auf den Ausgleichstreffer wieder aufkommen. Ghökan Berisha traf jedoch nur die Mauer und der Nachschuss wurde ebenfalls durch einen der vielen gegnerischen Verteidiger geblockt.

Der Genickschlag

In der 56. Minute viel der Ball, nach einer billardhaften Situation, André Mutumbua vor die Füsse. Dieser fackelte nicht lange und hämmerte den Ball in den Winkel zum 0:2. Wie bereits am Donnerstag stellte Dino Sabato danach das System um und liess die Mannschaft mit zwei Stürmen agieren. Die Wiediker waren weiterhin bemüht, jedoch etwas zu wenig konkret in ihren Aktionen. Die klaren Chancen, wie man sie in der ersten Halbzeit gehabt hatte, blieben leider aus. Der entscheidende Unterschied zwischen den beiden Mannschaften war an diesem Sonntag die Effizienz.

Christian Ansorg

Matchtelegramm

Weiter im Cup

Am nächsten Samstag, 18 Uhr, trifft der FC Wiedikon im Rahmen der 2. Cup- Runde auswärts auf den unterklassigen FC Niederweningen. Die Mannschaft freut sich wiederum auf die zahlreiche Unterstützung ihrer Fans.