Ready für die Rückrunde: Der FCW bleibt seiner Linie treu
Am kommenden Samstag startet die erste Mannschaft des FC Wiedikon mit einem Auswärtsspiel in Horgen in die Rückrunde der Meisterschaft. Eine Vorschau.
Der FC Wiedikon blickt auf eine starke Vorrunde zurück. Mit 25 Punkten aus 13 Spielen und Rang 3 in der Tabelle der 2. Liga-Gruppe 1 hat sich die Mannschaft eine hervorragende Ausgangslage für die Rückrunde erarbeitet. Vor dem Team liegen jedoch weiterhin viele intensive und enge Spiele – in einer Liga, in der jeder jeden schlagen kann.
Trotz der guten Platzierung bleibt man beim FC Wiedikon bewusst realistisch. Der Fokus liegt nicht auf Tabellenrechnungen, sondern auf dem nächsten Spiel. Woche für Woche alles geben, als Team auftreten und gemeinsam Punkte holen – diese Haltung hat die Mannschaft schon in der Vorrunde ausgezeichnet.
In einer Liga, in der einige Mannschaften ihre Spieler mit Punkteprämien, Spesen oder anderen finanziellen Anreizen motivieren, bleibt der FC Wiedikon seiner Linie treu. Der Verein setzt weiterhin auf einen anderen Weg: Teamgeist, Leidenschaft und Identifikation mit dem Verein stehen im Mittelpunkt. Der FCW zahlt auch weiterhin keine Punkteprämien, Spesen oder Sonstiges an seine Spieler.
In der Winterpause kam es zu folgenden Mutationen im Kader. Neben externen Verstärkungen stossen auch drei Spieler aus dem eigenen Nachwuchs zur ersten Mannschaft.
Zugänge:
- Rachad Ganiyou – ehemaliger Junior des FC Wiedikon, mit Stationen unter anderem bei GC, Wil und Höngg
- Eliézer Mpoku – kommt vom FC Unterstrass
- Leon Sopi – kehrt nach einem halben Jahr wieder zurück
- Marvin Gygax – aus den A-Junioren
- Balts Oetterli – aus den A-Junioren
- German Iliev – aus den A-Junioren
Dass gleich mehrere Spieler der eigenen Junioren den Schritt in die erste Mannschaft machen, zeigt, dass beim FC Wiedikon Nachwuchsarbeit nicht nur ein Schlagwort ist, sondern gelebt wird.
Abgänge:
- Georg Odermatt – beendet seine Karriere
- Lucas Ribeiro – wechselt in die zweite Mannschaft
- Valerio Pasquariello – ebenfalls in die zweite Mannschaft
- Benjamin Sabani – wechselt zum FC Wettswil-Bonstetten 2
Fazit: Die Ausgangslage für die zweite Hälfte der Meisterschaft ist spannend, doch beim FC Wiedikon wird es keine Experimente geben. Keine grossen Versprechen, keine grossen Rechnungen – einfach Spiel für Spiel. Wenn die Mannschaft weiterhin mit derselben Leidenschaft, Disziplin und Geschlossenheit auftritt wie in der Vorrunde, dürfen sich die Zuschauerinnen und Zuschauer auch in der Rückrunde auf viele packende Spiele auf dem Heuried freuen. Hopp Wiedike!